St. Martinus Kirchberg

Die Pfarrkirche St. Martinus befindet sich in Kirchberg, sie ist die nördlichste der fünf Illertalgemeinden des Landkreises.1275 wurde die Kirche im Bistum Konstanz erstmalig erwähnt. Die dreischiffige Kirche liegt auf einem Plateau oberhalb des Tals. Bis 1898 war die St. Martinuskirche vom Friedhof umgeben, danach wurde er um 500 Meter nordwestlich verlegt. Der heutige neugotische Kirchenbau wurde 1900 eingeweiht, aus dieser Zeit sind auch die wunderbaren Ausstattungen im Inneren der Kirche, die Altäre, Statuen und Gemälde, die noch vollständig erhalten sind. Fünf dunkelblau bemalte Rundsäulenpaare setzen weitere Akzente in der Kirche.

Lourdesgrotte Kirchberg

1905 hat Pfarrer Augustin Funk in der Nähe des Gottesacker eine Lourdeskapelle erbauen lassen.
Aus Sorge um die Moral und Tugendhaftigkeit der Kirchberger Jungfrauen, weil an der Sinninger Straße oft die Jungmänner des Ortes auf weibliche Gesellschaft warteten. Um die Mädchen nicht in Versuchung zu führen, schuf er die Grotte als Treffpunkt und als frommes Ziel.
Die Grotte wurde von Walburga Höss gestiftet.

St. Michael Sinningen

Die Kapelle St. Michael liegt in der Ortsmitte von Sinningen. Der östliche, romanische Bau wurde vom Abt Balthasar Held aus der Reichsabtei Rot an der Rot 1598 bis 1611 grundlegend umgestaltet. 1712 bis 1714 hatte Abt Hermann Vogler die Kirche barockisieren lassen. 1975 wurde bei einer Renovierung ein kleines romanisches Fenster freigelegt. Die Zifferblätter der Turmuhr im Glockenturm sind im Osten und Westen außen angebracht.
Drei kleine Altäre schmücken das Innere. Der nördliche Seitenaltar, der Marienaltar, zeigt die Mariä Verkündigungsszene. Eine barocke Madonnenstatue (um 1730) befindet sich im Mittelteil des Hochaltars. Im Südlichen Seitenaltar befindet sich ein Skulptur mit der Heiligen Ottilia.

Kath. Gemeindehaus Kirchberg

Das Kath. Gemeindehaus befindet sich direkt neben der Kirche und ist ein Ort der Begegnung.